Zufrieden trotz Niederlage

  • Dezember 11, 2016

DHK Flensborg verlor in der dritten Liga bei den Handballer des Oranienburger HC. Trainer Matthias Hahn trat mit nur neun Spielern an.


Oranienburg. »Ich bin ja selten zufrieden, aber diesmal bin ich es. Und das trotz Niederlage«, sagte Matthias Hahn, Trainer des DHK Flensborg nach dem verlorenen Spiel beim Oranienburger HC. Am Ende stand es 29:32 (15:17) und trotzdem fand der DHK-Coach fast nur lobende Worte:

»Im Angriff haben wir heute alles richtig gemacht. Die Zuschauer meinten nach dem Spiel, wir hätten besser gespielt als ihre eigene Mannschaft. Da kann ich ihnen nur zustimmen.« Aber zurück zur Abfahrt in Flensburg. Matthias Hahn trat mit einem halbleeren Bus die Reise zum Spiel in der dritten Liga an. Neben Stammtorhüter Paul Weidner, der sich im Abschlusstraining am Knie verletzt hat, fehlte auch Ersatzmann Christoph Peters, der Freitag Nacht Vater geworden ist. Deswegen war Frederik Helmer, Torhüter aus der zweiten Mannschaft im Tor. Die Plätze von Torben Ilper, Jonas Moisen, Lasse Worm, Tobias Wickkert-Grossmann und Malte Jessen blieben auch leer. Ersatztorhüter Helmer hat, wie alle anderen Flensburger, seine Sache gut gemacht, so Hahn:

»Wir haben vorne gut gespielt, hinten hat dann aber oft die Kraft gefehlt. Die Oranienburger haben einen sehr starken Rückraum, den wir nicht in den Griff bekommen haben. Aber da mache ich niemanden einen Vorwurf.« Der Grund für die Niederlage sah Hahn in zwei, drei zu schnell abgeschlossenen Würfen, die die Oranienburger sofort bestraften. Aber auch das sah der Trainer nach dem Spiel entspannter als sonst: »Natürlich machen wir Fehler. Aber andere Mannschaften, wie der HSV haben hier mit 10 Toren verloren. Aber meine Jungs haben nie aufgegeben und die Lockerheit behalten. Ole Zakrzewski hat nach seiner Verletzungspause ein super Spiel gemacht. Auch das freut mich.«

Am kommenden Wochenende spielt der DHK gegen den SC Magdeburg, wo Hahn wieder auf mehr Spieler und zwei Punkte setzt.

Grit Jurack

Flensborg Avis

DHK: Helmer, Zakrzewski 7, Brüne 7, Blumenberg, Timm 2,

Johannsen 2, Bruhn 4, Tölle 3 , Blockus 4

Schiedsrichter: Schaban, Westphal

Zeitstrafen: 3

Zuschauer: 850