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DHK gewinnt das „kleine Finale“

VfL Lübeck-Schwartau verdienter Turniersieger

Der als „Das Laminat&Parkett Haus Cup“ firmierende altehrwürdige DHK-Cup am Samstag war ein voller Erfolg. Das Turnier in Idraetshallen hatte mit den beiden Teams Give HK und HF Midtjylland aus der 1. dänischen Division und dem HBL Club VfL Lübeck-Schwartau, drei Zweitligisten zu Gast. Unser gastgebender DHK aus der 3. Liga Nord-Ost ergänzte das erlesene Feld und zeigte dabei zwei sehr gute Auftritte. „Wir haben im Verein mit der Auswahl der Mannschaften einen sehr guten Job gemacht. Denn es waren intensive Spiele. Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft gegen die beiden dänischen Zweitligisten aus Give und Midtjylland aufgetreten ist. Und auch Lübeck-Schwartau war sehr stark. Es waren insgesamt vier Mannschaften auf dem gleichen Level“, sagte Magnus hochzufrieden. Nach Siegen im Halbfinale und Finale, fand der Laminat&Parkett Haus Cup mit dem deutschen Zweitbundesligisten aus Ostholstein einen verdienten Gewinner.

DHK Flensborg – Give HK 20:21 (11:11)

Den Anfang machte die erste Halbfinalpartie zwischen unserem DHK und Give HK. Dabei legte unsere Mannschaft die los wie die Feuerwehr. Nach einem 0:1 Rückstand ging unser Team mit 3:1 in Front und setzte sich in der Spielzeit 2×20 Minuten, Mitte der ersten Halbzeit nach dem 4:3 auf 7:3 ab. Doch dann griff die Deckung des dänischen Zweitligisten und die Abläufe des DHK-Spiels wurden intensiver gestört. Nach dem 11:11 zur Pause, legten die Gäste zumeist einen Treffer vor. Eine Minute vor Ende der Partie stand es 19:21. Doch der DHK wäre nicht der DHK, wenn er sich nicht noch einmal aufbäumen würde. Doch nach dem 20:21 und eroberten Ball, fiel der vermeintliche Ausgleich durch Thilo zwei Sekunden nach der Schlusssirene. So zog Give HK ins Finale ein, während der DHK Teilnehmer am „kleinen Finale“ um Platz drei wurde.

DHK Flensborg: Schmitt, Hauenstein – Niestroj (2), Günther (1), Schlott, Adam, Kinsky, Knutzen (7/2), Mau (2), Lorenzen, Sonne Domino (4), Rithaphorn (3), Schulte (1), Westphalen, Koscielski.

Give HK: Bune, Skov – Sadova (3), Glud, Pil (3), Sörensen, Lauridsen, Gallefoss (2), Andersen (1), Höj (2), Skovsen (2), Frederiksen (5), Panduro, Hansen, Lyngsö (3/1), Nederby.

VfL Lübeck-Schwartau – HC Midtjylland 23:21 (8:11)

Im zweiten Halbfinale hatte der HC Midtjylland gegen den VfL Lübeck-Schwartau den besseren Start. 5:10 stand es nach 16. Minuten zugunsten der Mannen aus dem benachbarten Königreich. „Midtjylland hatte die bessere Torwartleistung und mit Matias Jepsen zudem einen erfahrenen Spielmacher. Aber wir sind dann zurückgekommen“, sagte VfL-Trainer David Röhrig, der zu diesem Zeitpunkt ein Timeout nahm. Angeführt vom immer stärker werdenden Flensburger Magnus Holpert, der in seiner Heimatstadt nach schwerem Start das Spiel an sich riss, startete der Kooperationspartner von der SG Flensburg-Handewitt, SönderjyskE und dem DHK eine Aufholjagd. Über 8:11 zur Pause, entschied der VfL die Partie am Ende mit 23:21 für sich.

VfL Lübeck-Schwartau: Dreyer, Conrad, Hein – Holzhacker (2), Houmoller, Hagedorn (2), Schramm (3), Ciudad-Benitez, Holpert (4), Schrader (1), Hartwig, Längst, Juhl (3), Nickelsen, Speckmann (1), Emdorf (4), Cohen (3).

HC Midtjylland: Egtved, Dössing – Krabbe, Hermansen (3), Bramming (3), Damgaard (1), Klausen, Larsen, Von Oettingen (1), Jepsen (1), Jensen (2), Snogdal (4), Kristensen (2), Pedersen (3), Mörup, Möland (1).

DHK Flensborg – HC Midtjylland 22:19 (14:12)

So stand Gastgeber DHK Flensborg im „kleinen Finale“ um Platz drei dem HC Midtjylland gegenüber. Dabei brachten sich alle DHK-Akteure stark ein und konnten am Ende einen 22:19 Sieg über den dänischen Zweitligisten feiern. Schon nach dem 6:5, konnte sich unsere Mannschaft durch zwei Tore von Arv und einem Treffer von Marc auf 9:5 absetzen. Doch die dänischen Gäste prischten sich zur Pause auf 14:12 heran. Nach dem Wechsel erhöhten Schlotti, Jonas und Arv schnell zum 17:12 (25.). Denn hinten hielten abwechselnd Haui und Benni ihren Vorderleuten den Rücken frei. Zehrend von der Fünf-Tore-Führung, stand am Ende der verdiente Erfolg und Jubel nach dem gewonnenen kleinen Finale. „Wir vom Management des DHK sind mit dem gesamten Turnier und den Leistungen unserer Mannschaft sehr zufrieden“, sagte unser Geschäftsführer Tobi lobend, dem sich Stotzi mit einem ebenfalls zufriedenen Lächeln anschloss.

DHK Flensborg: Schmitt, Hauenstein – Niestroj (4), Günther (2), Schlott (2), Adam, Kinsky (4), Knutzen (2/1), Mau (1), Lorenzen, Sonne Domino (1), Rithaphorn (2), Schulte (1), Westphalen (1), Koscielski (2).

HC Midtjylland: Egtved, Dössing – Krabbe (3), Hermansen, Bramming (4), Damgaard (6), Klausen (2), Larsen (1), Von Oettingen, Jepsen (2), Jensen, Snogdal, Kristensen, Pedersen, Mörup (1), Möland.

Turniersieger Lübeck (Fotos: Sven Geissler)

Im Finale trafen dann der VfL Lübeck-Schwartau und Give HK aufeinander. Der erste Durchgang war so ausgeglichen, wie die gesamten Partien zuvor. Mit einem knappen 11:10 Vorsprung ging der VfL in die Pause. In der zweiten Halbzeit wurde das Röhrig-Team dann immer stärker und hatte wahrlich den längeren Atem. Denn mit viel Tempo und energischem Abschluss im Spiel, setzten sich die Ostholsteiner binnen sieben Minuten vom 16:13 auf 21:13 (33.) ab. Am Ende nahm der Turniersieger ein bisschen den Fuß vom Gas, so das ein 23:19 als Endergebnis auf der Anzeigentafel in Idraetshallen stand. „Natürlich ärgert das einen Trainer immer, denn daran sieht man, dass man nicht fünf Prozent gegen einen dänischen Zweitligisten nachlassen darf. In der Saison wird solch eine Intensität immer auf uns zukommen, daraus müssen wir also unsere Lehren ziehen. Aber ich bin zufrieden mit dem Turniersieg gegen solche interessanten und starke dänische Mannschaften. Wir selbst haben ja vier dänische Spiele in unserer Mannschaft. Solche Tests hat man nicht oft und sie sind so wichtig. Auch der DHK hat ein starkes Turnier gezeigt“, sagte VfL-Coach David Röhrig.

VfL Lübeck-Schwartau: Dreyer, Conrad, Hein – Holzhacker (3), Houmoller (1), Hagedorn (4), Schramm (2), Ciudad-Benitez (1), Holpert (3), Schrader (2), Hartwig (2), Längst (1), Juhl (3), Nickelsen, Speckmann, Emdorf (1), Cohen.

Give HK: Bune (1), Skov – Sadova (3), Glud, Pil, Sörensen, Lauridsen, Gallefoss (6), Andersen, Höj (1), Skovsen (1), Frederiksen (1), Panduro (1), Hansen (1), Lyngsö (2), Nederby (2).

Nach dem Turnier unterhielten sich Magnus und David lange und Magnus sagte am Ende. „Danke das ihr da wart, es hat viel Spaß gemacht.“ Und David entgegnete. „Sehr gerne. Das können wir auch gerne wiederholen.“ Diese Aussagen zeigen, wie gut die Kooperation der Clubs Früchte trägt und das dem nächsten DHK-Cup nichts im Wege steht.

Text: Jörn Saemann