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Zwei Punkte und „ein Loch nach unten“ das große Ziel

DHK erwartet den Oranienburger HC   

Der DHK Flensborg scharrt mit den Hufen. Denn am Wochenende startet in Idraetshallen das Handballjahr 2026 für das Team von Magnus Frisk Jensen. „Die Pause während der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel hat uns allen gut getan. Doch jetzt freuen wir uns, dass es endlich wieder losgeht“, sagt unser Trainer vor dem Heimspiel am Samstag, gegen den Oranienburger HC. Die Partie der 3. Liga Nord-Ost wird um 17 Uhr in unserer Heimspielstätte angepfiffen. „Wir hoffen auf eine volle Halle, die sich die Mannschaft verdient hat. Wir brauchen die Unterstützung. Außerdem ist es eine sehr gute Einstimmung für das am Abend folgende Deutschland Spiel bei der Europameisterschaft“, sagt unser dänischer Coach hochmotiviert und mit dem Wissen, dass die Handballfans um 20.30 Uhr das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien live im Fernsehen (ZDF) sehen wollen. Vorher soll sein Team schon den Grundstein für einen perfekten Handball-Samstag legen, denn zwei Punkte sind gegen den Oranienburger HC das große Ziel. „Wir wollen gewinnen und uns ein Loch nach unten auf Oranienburg verschaffen. Dort haben wir früh in der Saison gewonnen. Doch es ist ein neues Spiel und wird sehr schwer“, sagt Magnus, dessen Mannschaft mit 11:19 Punkten drei Zähler Vorsprung auf den OHC (8:22) hat.

Respekt vor gestandenem Männerteam

Denn er ist voller Respekt vor den Gästen, bei denen unser DHK Ende August einen 30:24 Sieg feierte. „Für ihre Erfahrung im Kader, hatten sie in der Hinrunde eine ungewöhnlich fehlende Konstanz. Doch sie hatten vor Weihnachten auch einige Verletzungssorgen. Sie werden, wie wir, auf den Start in die Rückrunde brennen. Sie sind eine gestandene 3. Liga Männermannschaft, mit einem eher hohen Durchschnittsalter. Sie werden in Idraetshallen alles auf der Platte lassen“, sagt Magnus, der einen kampfstarken Gegner erwartet. „Es wird ein hartes und umkämpftes Spiel werden“, ist sich unser Trainer sicher. Und er hat acht Akteure in Reihen des OHC als absolute Leistungsträger auf der Liste.

Oranienburg von allen Positionen sehr gefährlich

„Sie haben zwei der besten Torhüter der 3. Liga in ihren Reihen. Sie ragen als Gespann heraus. Es ist egal, ob Paul Porath oder Teo Mestrovic zwischen den Pfosten steht. Sie bringen immer eine starke Leistung“, sagt Magnus über das Duo hinter einer kompromisslosen Deckung. Auch im Angriff können sich die Gäste auf die Breite im Kader und spielstarke Akteure verlassen. „Auf der Rückraum Mitte leitet Sebastian Damm das Oranienburger Spiel sehr gut und mit viel Übersicht. Mit Kevin Lux hat er am Kreis einen absoluten Routinier als Anspielstation, der immer noch einer der besten Kreisläufer der 3. Liga ist. Aber auch im Rückraum haben sie mit Fynn-Ole Fritz und Ricardo Magalháes auf der halblinken Position zwei durchschlagskräftige und torgefährliche Spieler. Auf den Außenposition haben sie links mit Nicolai Jantzen und rechts mit Julius Porath zwei sehr schnelle Spieler. Wir müssen also vorsichtig sein“, sagt Magnus warnend vor der Spielstärke des Oranienburger HC, der zwei seiner drei bisherigen Saisonsieg Auswärts feierte. Mit 36:30 bei der HG Hamburg-Barmbek und 37:34 beim SV Plauen-Oberlosa. Nicolai Jantzen ist mit 89 Toren, darunter 24 verwandelten Strafwürfen der beste Oranienburger Torjäger und in den Top Ten der 3. Liga Nord-Ost. Magalháes folgt mit 62 Treffern und auch Anton Luis Wagner-Douglas ist mit 55 Toren ein weiterer gefährlicher Akteur der Gäste. Spielmacher Sebastian Damm erzielte bisher 46 Tore und bereitete etliche vor. Trotz der Stärke der Gäste, die mit dem drittletzten 14. Rang weit unter Wert in der Tabelle stehen, schaut unser Trainer auf seine Mannschaft.

Gut Vorbereitet durch große Trainingsbeteiligung

„Wir hatten während der Woche zwar ein paar krankheitsbedingte Ausfälle, aber das geht vielen Mannschaften im Januar so. Durch unsere Kooperation, hatten wir viele Spieler des SG Junior-Teams und der A-Jugend der SG beim Training, so dass immer mindestens zwanzig Spieler da waren. Arv fällt bei uns leider noch aus, alle anderen verletzten Spieler kommen durch das Training immer besser in Form. Bei Schulle wird es besser und wir hoffen, ihn bald in alter Stärke zu sehen. Und Maui kommt nach seiner Nasen-OP vor Weihnachten auch langsam wieder heran“, sagt Magnus und freut sich zudem, dass ein DHK-Leistungsträger sich voll auf die 3. Liga konzentrieren kann. „Ich bin froh, dass ich Thilo jetzt so oft beim Training habe. Er war ja durch die Verletzungssorgen bei den SG-Profis mit ihnen viel auf Reisen. Jetzt kann er sich während der Pause durch die EM voll und ganz auf den DHK konzentrieren. Das wird ihm und uns gut tun. Wir sind bestens vorbereitet und wollen mit einem Sieg ins neue Jahr starten“, sagt Magnus und fiebert dem Re-Start in der 3. Liga Nord-Ost entgegen. Jörn Saemann