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„Vier-Punkte-Spiel“ gegen die U23 des SC DHfK Leipzig

DHK will den Bann brechen

Der DHK Flensborg wartet seit Ende August auf den zweiten Sieg in der Saison 2025/26 in der 3. Liga Nord-Ost. Nach dem damaligen 30:24 Erfolg beim Oranienburger HC, fiebert die Mannschaft von Magnus Frisk Jensen einem erneuten doppelten Punktgewinn entgegen. „Wir haben in der bisherigen Hinrunde gegen fast alle Mannschaften aus den Top sieben gespielt. Und dies in sehr kurzer Zeit. Für unsere junge und stark veränderte Mannschaft war es deshalb auch schwer und nicht unbedingt zu erwarten, dass sie Punkte holt. Sie musste sich erst einspielen. Aber es wird besser und besser. Jetzt wollen wir endlich einen Sieg gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig“, sagt Magnus vor dem Heimspiel am Samstag, um 17 Uhr in Idraetshallen.

Gäste besser als es die Tabelle aussagt

Und unser Coach weiß um die Wichtigkeit der Partie. „Man kann das Spiel absolut als Vier-Punkte-Spiel bezeichnen. Ein Sieg würde sehr weiterhelfen. Aber wir dürfen uns nicht zu viel Druck machen und wollen auch in diesem Spiel mit Spaß am Handball Erfolg haben“, sagt Magnus, der die Gäste auch nicht nach ihrem derzeitigen letzten Tabellenplatz beurteilt. „Leipzig hat eine sehr junge Mannschaft, der derzeit einfach die Routine fehlt. Das ist bei U 23 Teams oft so, wenn sie ihre erste gemeinsame Saison spielen, beziehungsweise viele neue junge Leute nachrücken. Letztes Jahr war es beim SC Magdeburg II auch so. Sie sind jetzt eingespielt und als Tabellenvierter eine Spitzenmannschaft. Besser läuft es sogar bei den Füchsen Berlin II, die seit Wochen Tabellenführer sind“, sagt Magnus zu den Momentaufnahmen und Entwicklungen, die es bei einem Unterbau der Bundesligamannschaften geben kann und fügt hinzu. „Nach einem Drittel der Saison ist die Tabelle der so ausgeglichenen und spannenden 3. Liga noch nichts Wert.“ Der Kader der Gäste kann sich sehen lassen. Mit Franz Häcker steht der fünftbeste Torschütze der Nord-Ost Staffel in Reihen der Sachsen. Er traf in den bisherigen neun Spielen bisher 67-mal, 17 Treffer erzielte er dabei von der Strafwurfmarke. Ihm folgt mit 35 Toren Nick Volmert. „Ihr Rückraum-Mitte Caspar Gauer ist zudem ein Topakteur und Jugendnationalspieler. Davon hat Leipzig einige in ihren Reihen“, sagt Magnus mahnend vor der Spielstärke der Gäste. Gauer ist mit 27 Toren drittbester Leipziger Schütze. Während Häcker als Neuzugang vom HC Burgenland gleich in Leipzig einschlug, gehören Volmert und Gauer zu den Spielern, die schon beim Leipziger 40:35 Sieg in Sachsen gegen unseren DHK dabei waren.

Glauben an die eigene Stärke und Unterstützung

Mit Ben Kremen, Jan Brix, Janne Pietrusky und Jonas Stürzebecher ist ein weiteres Quartett dabei, dass Ende Januar diesen Jahres zum Leipziger Sieg gegen unser Team beitrug. Sie haben insgesamt 73 der 265 bisherigen Tore der Gäste erzielt. Mit Häcker, Volmert und Gauer sind dies gemeinsam 202 beeindruckende Treffer. Unser DHK Flensborg ist also gewarnt und will mit dem Glauben an die eigene Stärke zum Erfolg kommen. „Wir haben zwar einige angeschlagene Spieler, hatten aber eine sehr gute und intensive Trainingswoche. Wir sind sehr gut vorbereitet. Und die Mechanismen bei unseren neuen Spielern greifen immer mehr. Neben dem Spaß, sind die harte Arbeit und Geduld der Schlüssel zum Erfolg. Und den wollen wir gegen Leipzig haben“, sagt Magnus, der trotz unseres derzeitigen vorletzten 15. Tabellenplatzes keine Panik hat. „Ich bin ganz ruhig. Wir hatten zum selben Zeitpunkt der letzten Saison sechs Punkte. Jetzt sind es fünf, aber unsere neuformierte Mannschaft entwickelt sich toll. Das sehe ich in jedem Training. Sie wird sich belohnen“, sagt unser Coach voller Überzeugung. Und hofft dabei auf den Rückhalt der Fans. „Ich hoffe auf eine rappelvolle Idraetshallen. Die Jungs haben es sich für ihren Fleiß und die harte Arbeit so verdient. Mit einer großartigen Stimmung und Unterstützung bin ich mir sicher, dass wir die zwei Punkte holen. Jetzt kommen die Spiele gegen Gegner, mit denen wir uns messen wollen. Ein Heimsieg gegen Leipzig ist das erste Ziel“, sagt Magnus und hat den Anschluss an das Tabellenmittelfeld im Fokus. Jörn Saemann