Skip links

Nach Sieg in Leipzig mit Rückenwind ins Heimspiel


SC DHfK Leipzig II – DHK Flensborg 32:37 (13:16)

Der DHK Flensborg hat einen überzeugenden Auswärtssieg eingefahren. Unsere Mannschaft gewann am Samstagabend beim SC DHfK Leipzig II klar mit 37:32 (16:13) Toren und zeigte dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung. Am nächsten Samstag, 25. April, kann nun im Heimspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa der Klassenerhalt ganz offiziell gesichert werden. „Das Spiel in Leipzig ist für uns so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Bis auf Mathias, der verletzt war, haben alle gespielt und ihre Sache gut gemacht. Der Sieg ist verdient und hätte sogar noch zwei, drei Tore höher ausfallen können“, sagte Magnus nach der Partie in Sachsen hochzufrieden.

Vergebene Chancen durch starke Abwehrarbeit kompensiert

Die Anfangsviertelstunde der Begegnung war aber noch ein Geduldsspiel für unser Team. Nicht, dass sie keine gute Leistung zeigte, es war die zunächst nicht gute Chancenverwertung, die uns etwas im Weg stand. „Wir haben immer wieder gute Lösungen gefunden, aber zu viel liegengelassen“, sagte Magnus. So lag unsere Mannschaft nach sieben Minuten mit 2:4 in Rückstand. Schnell wurde dieser in eine 5:4 Führung gedreht, doch die Gastgeber blieben zunächst dran. 7:7 stand es Mitte des ersten Durchgangs, dann wurde nicht nur der Angriff effektiver, sondern auch schon die zuvor gute Abwehr wurde immer stärker. „In der ersten Halbzeit hatten wir eine sehr gute Deckungsleistung. Dabei war Ole auch ein Schlüssel. Er hat auf Halb oder auf Außen gedeckt und dadurch seine Mitspieler entlastet“, lobte Magnus unseren halbrechten Rückraumspieler. So setzte unser DHK zu einem 6:1 Zwischenspurt an und ging mit fünf Toren in Front. Nach dem 13:8 (22.), brachte uns dann eine Zeitstrafe gegen Schlotti etwas aus dem Rhythmus. Zwar traf Jonas nach dem 13:9 noch zum 14:9, doch die Gastgeber kamen wieder heran. Dreieinhalb Minuten vor der Pause stand es 14:12. Doch unser Team war danach wieder konzentriert. Schulle mit dem 15:12 und Jonas mit dem 16:13, sorgten für eine leicht bessere Halbzeitführung. „Durch unser gutes Spiel, wäre eine klarere Führung drin gewesen. Ich hatte das Gefühl, dass wir auch mit fünf oder sechs Toren vorne liegen“, sagte Magnus mit seinen Eindrücken über die ersten sechzig Minuten.

Nach dem Wechsel schnell abgesetzt

Was unsere Mannschaft aufgrund der sich bietenden Möglichkeiten im ersten Durchgang noch vergab, holte sie nach Wiederanpfiff relativ schnell nach. Unser überragender Kreisläufer Addi, der neun Tore erzielte, erhöhte zunächst auf 17:13. Die Gastgeber trafen durch Caspar Gauer noch zum 17:14. Dann aber setzte sich unser DHK nachhaltig ab. Thilo, der ebenfalls neun Tore erzielte, erhöhte auf 18:14. Addi legte per Doppelschlag zum komfortablen 20:14 nach (36.). Die Gastgeber nahmen eine Auszeit und blieben fortan zumindest auf vier Treffer dran. Nach dem 21:25, Mitte des zweiten Durchgangs, spielte unsere Mannschaft dann aber wie aus einem Guss. Angeführt von Thilo, folgte die beste Phase der Partie. „Thilo hat gezeigt, wie wichtig er für uns ist. Er hat sich immer wieder stark durchgesetzt und entweder selbst getroffen, oder durch Übergänge und Anspiele überzeugt. Er hätte sogar zwölf Tore erzielen können“, lobte Magnus unseren Mittelmann und Rückraumspieler. Und er fand mit seinen Anspielen immer wieder Addi am Kreis. Sowohl Thilo, wie auch Addi, erzielten die folgenden vier DHK-Treffer. Binnen vier Minuten lag unsere Mannschaft mit 29:22 in Front, Jonas legte das 30:22 nach (48.). Eine Minute später ließ Marc das 31:23 folgen.

Allen Leipziger Veränderungen erfolgreich begegnet

Die Gastgeber versuchten danach, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. „Leipzig hat viele Veränderung vorgenommen. Vor allem in der Abwehr haben sie eine aggressive und Manndeckung bezogene Variante probiert“, sagte Magnus über die Aufgaben, die von der Leipziger Defensive dem DHK-Angriff entgegen gebracht wurden. Knapp zehn Minuten vor Schluss milderten die Sachsen den Rückstand beim 26:32 auf sechs Treffer Differenz. Doch unsere Mannschaft behielt die nordische Ruhe und Übersicht. Maurice und unsere 18-Tore Garantie Addi und Thilo erhöhten zum vorentscheidenden 35:26 gut sechs Minuten vor Schluss. Magnus, der zuvor schon dem ganzen Kader vertraut hatte, setzte danach weiter Spieler ein, die zuletzt nicht so zum Zuge kamen. So milderten die Gastgeber das Resultat zwei Minuten vor Ultimo auf 30:35. Danach konnte unsere Mannschaft noch die Treffer von Mikkel und unserem Torhüter Catlin zum 37:30 zu unseren Gunsten bejubeln. Die beiden letzten Leipziger Tore durch den starken Nick Volmert zum 32:27, gingen fast schon im kollektiven DHK „Auswärtssieg“ Jubel unter. „Es war ein richtig gutes Spiel von allen. Jetzt haben wir es gegen Plauen selbst in der Hand. Ich bin super zufrieden“, sagte Magnus nach der Partie und schaute bereits auf den kommenden Samstag.

Das Heimspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa wird um 17 Uhr in der Idraetshalle angepfiffen.

Jetzt Tickets sichern!