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Kleine Fehler beim souveränen Heimauftritt gegen Oranienburg   

 DHK siegt im wichtigen „Vier-Punkte-Spiel“   

DHK Flensborg – Oranienburger HC 37:30 (17:13) 

Der DHK Flensborg hat einen perfekten Start in das Handballjahr 2026 hingelegt. Nach drei Siegen in vier Partien zur letztjährigen Adventszeit, verfeinerte die Mannschaft von Magnus Frisk Jensen und Daniel Wuzella ihre Bilanz von zuvor 6:2 Punkten und gewann erneut eine wichtige Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga Nord-Ost. Denn der Oranienburger HC wurde insgesamt souverän und verdient mit 37:30 (17:13) geschlagen. Dadurch verschaffte sich unser DHK das von Magnus angestrebte „Loch nach unten“. Denn der Vorsprung auf das routinierte Gästeteam wurde in der Tabelle auf fünf Zähler ausgebaut. „Wir waren über sechzig Minuten besser. Ich bin stolz auf die Jungs., welche Entwicklung sie gerade nehmen. Der gesamte Kader hat gezeigt, wie gut er ist. Nach nun 8:2 Punkten aus den letzten fünf Spielen sind wir absolut formstark. Jeder füllt seine Rolle aus. Unser Sieg war absolut verdient“, sagte Magnus schwärmend über die Vorstellung seiner Mannschaft.  

Von Beginn an hellwach

Und unser DHK war sofort auf Betriebstemperatur. Haui hielt mit starken Paraden seinen Vorderleuten den Rücken frei. Das 0:1 durch Oranienburgs Spielmacher Sebastian Damm (3.), wurde schnell mit vier Toren in Folge und somit dem 4:1 Vorsprung in der siebenten Minute beantwortet. Unsere Mannschaft war weiter hellwach und legte mit sehr viel Spielfreude nach. Mitte des ersten Durchgangs war die Führung beim 9:4 auf fünf Treffer Differenz angewachsen. Gästetrainer Patrick Lehmann reagierte und nahm eine Auszeit. Danach verlor unsere Mannschaft kurz den Faden. „Ab und zu haben wir übermütig gespielt und wollten zu schnell den Angriff abschließen. So haben wir uns einige Chancen genommen, die gerade einmal sechzig oder siebzig Prozentig waren“, sagte Magnus über die erste kleine Leistungsdelle, die unsere Mannschaft knapp sieben Minuten verarbeiten musste. So kamen die Gäste auf 11:9 heran (22.). Doch gestützt auf unseren überragenden Haui zwischen den Pfosten, der den Anschlusstreffer verhinderte, erzeuge unser Team im Angriff wieder richtig Druck. Mathias mit zwei wuchtigen Abschlüssen und Addi vom Kreis, stellten binnen 149 Sekunden den Abstand beim 14:9 wieder auf fünf Tore Vorsprung. Danach ging es hin und her und der Oranienburger HC hatten mit der letzten Aktion die Chance, den Abstand auf drei Tore Rückstand zu mildern. Doch Benni rückte bei einem Siebenmeter zwischen die Pfosten und wehrte in Klasse-Manier den Strafwurf der Gäste ab. So ging es mit 17:13 für den DHK in die Kabinen unser heimischen Idraetshallen.

Mit Ruhe und Übersicht nach der Pause

Nach dem Wechsel blieb unsere Mannschaft konzentriert. Immer wieder legte sie einen fünften Treffer vor. Im Angriff lief Mathias weiter zu großer Form auf und zeigte Entschlossenheit und Durchschlagskraft. So riss er die Offensive förmlich mit. Maurice konnte so als Spielmacher die Übergänge sehr gut lenken. Und auch über die Außenpositionen war unser DHK diesmal stark. Jonas mit acht und Tom mit sechs Treffern, nutzten viele ihrer Chancen und sorgten so mit dafür, dass die Gäste auf Abstand blieben. Beim 21:18  (38.), durch den überragenden OHC-Rückraumspieler Ricardo Magalháes, schnupperten sie aber noch einmal an einer Wende. Nach dem 22:19, sorgten Ole und Tom dafür, dass mit dem 24:19 in unseren Reihen die Ruhe weiter Einzug hielt. Zwar gelang es den Gästen, abermals auf drei Tore heranzukommen, doch sie mussten mehr für ihre Torerfolge arbeiten. Bei unserer Mannschaft waren leichte Fehler und Abschlüsse mit Übermut dafür Verantwortlich, dass die Partie noch nicht entschieden war. Nach dem 28:24 durch Oranienburgs Fynn-Ole Fritz, gut zehn Minuten vor Spielende, agierte unsere Mannschaft dann aber hochkonzentriert und eiskalt. Maurice, Marc und Jonas per abgeschlossenem Tempogegenstoß, erhöhten knapp sieben Minuten vor Ultimo auf 31:24. Dabei ließ sich unser Team zwischendurch auch nicht durch eine Zwei-Minuten-Strafe für Schlotti beirren. Das Sieben-Tore-Polster war die endgültige Vorentscheidung, dass beim 37:30 bis zur Schlusssirene bestand hatte. „Schlotti hat zwar kein Tor erzielt, aber in der Abwehr so viel verteidigt. Alle haben einen starken Tag erwischt. So konnten wir die verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle kompensieren. Denn neben Schulle und Maui, die langsam wieder ran kommen, sowie Arv, der schon länger verletzungsbedingt fehlt, fielen kurzfristig auch Thilo und Freddy aus. Heute haben wir gesehen und gezeigt, dass die Breite im Kader hervorragend funktioniert“, sagte Magnus abschließend und freute sich mit 13:19 Punkten auf den Sprung auf Platz zehn der Tabelle und fünf Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge. Jörn Saemann

DHK Flensburg: Hauenstein, Schmitt – Niestroj (5), Günther (3), Schlott, Hansen, Mau, Lorenzen (6/2), Westphalen (3), Koscielski (3), Sonne Domino (9), Rithaphorn (8), Schulte.
Oranienburger HC: Sauer – Mestrovic – Gerntke, Plaul (1), Miels, Damm (5), Schulze (1), Wagner-Douglas (2), Lux (6), Fritz (1), Magalhaes (10/2), Hartung, Julius Porath (2/1), Williams (2). 
Schiedsrichter: Brandt/Thies    
Zuschauer: 383