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Gegen das angeschlagene Topteam die Überraschung im Visier

DHK erwartet Eintracht Hildesheim

Der DHK Flensborg befindet sich im breiten Mittelfeld der 3. Liga Nord-Ost. Ein leichter Puffer zur Abstiegszone besteht weiterhin, soll aber nach Willen unseres Trainers ausgebaut werden. „Wir wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen und weiter Punkte holen. In dieser Saison fehlt uns aber noch
unser richtiger Überraschungssieg. Wir wollen versuchen, ihn gegen das Topteam aus Hildesheim zu holen“, sagt Magnus vor dem Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim, dass am Samstag, in Idraetshallen steigt. Der Anpfiff in unserer Heimstätte erfolgt um 17 Uhr.

Leistungsdelle beim absoluten Aufstiegsfavoriten

Die Hoffnung auf einen Heimsieg begründet unser Trainer auf zwei wesentliche Punkte. „Wir haben die letzten beiden Spiele zwar verloren, aber sind seit Monaten sehr stabil.
Unsere Niederlagen in Stralsund und Magdeburg sind auch dem Umstand geschuldet, dass wir einen
angeschlagenen Kader hatten und auch viele unserer Spieler bei den ebenfalls von Verletzungen
gebeutelten Profi-Kader der SG Flensburg-Handewitt mittrainiert haben. Aber das ist ja auch der Sinn
unserer Kooperation und ich freue mich für jeden meiner Spieler, wenn er bei der SG beim Training sein
darf“, sagt Magnus und muss Schmunzeln, wenn er daran denkt, das Thilo die letzten beiden Partien
im DHK-Trikot verpasste, da er mit der SG auf Reisen war. „Beim letzten Training habe ich viel mit ihm
gesprochen. Vorher hatte ich ihn lange nicht gesehen. Es war, als hätte ich einen Neuzugang begrüßt“,
sagt Magnus lachend. Am Samstag, ist Thilo aber dabei, da die SG ihr Heimspiel gegen die HSG Wetzlar
bereits am Freitag, auf dem Spielplan hat. Der zweite Grund, dass die Überraschung gegen
Eintracht Hildesheim gelingen könnte, sieht unser Coach in der derzeitigen Formkurve der Gäste.
„Sie haben die letzten drei Spiele verloren. Das ist sehr ungewöhnlich. Allerdings fehlten bei ihnen ihre
starken Torschützen Jakub Tonar und Philipp Wäger. Das sind zwei absolute Topspieler. Und so ein
Ausfall trifft auch eine Spitzenmannschaft hart. Das gehört dann auch zur Wahrheit, warum die
dreimal hintereinander verloren haben“, sagt Magnus, der die Gäste als absoluten Aufstiegskandidaten
sieht. „Bis Weihnachten hätte ich gesagt, dass Eintracht Hildesheim die beste Mannschaft in unserer Liga
ist und so souverän auftritt. Aber da sieht man auch wieder, wie stark unsere 3. Liga ist, dass auch
Hildesheim schwächeln kann“, fügt Magnus hinzu. Doch er rechnet mit einer „Jetzt-erst-Recht“ Stimmung in Reihen der Niedersachsen in Idraetshallen. „Die Spitze der 3. Liga ist eng zusammengerückt, fünf
Mannschaften haben die Chance, in die Aufstiegsrunde zu kommen. So hat Hildesheim auch Druck. Sie
müssen und wollen bei uns gewinnen. Und ihr Kader ist so ausgeglichen und stark besetzt“,
sagt Magnus.

Aus dem Hinspiel die Lehren ziehen

„Im Hinspiel haben wir 35 Tore in Hildesheim geworfen. Da haben wir im Angriff gut gespielt und waren
zufrieden. Nur über unsere Abwehrleistung haben wir uns geärgert. Da haben wir zu viel
zugelassen. Das müssen wir verbessern“, fügt Magnus hinzu. Damals war es ein Tag mit Pleiten,
Pech und Pannen. Die Panne gab es auf der Anfahrt nach Hildesheim, als der Bus einen Getriebeschaden hatte. Das Pech war, dass später mit Taxis der noch eineinhalb Stunden dauernde Weg bis in die
niedersächsische Metropole fortgeführt werden musste. Am Ende stand die 35:41 Pleite, die bei
günstigeren Verlauf auch vermeidbar war. „Es war ein verrückter Tag“, sagte Magnus zu den
Vorkommnissen im vergangenen Oktober. Damals war Jakub Tonar mit neun Feldtoren ein Garant für
den Hildesheimer Sieg. Piet Möller traf gar elfmal, fünfmal davon von der 7-Meter Marke. Möller ist mit
160/89 Toren nicht nur der beste Schütze der Eintracht, sondern führt die Torjägerlist der 3. Liga Nord-Ost
derzeit auch an. Tonar hat bisher 94- mal getroffen. Alle Tore gelangen ihm aus dem Feld. Ansonsten
verfügen die Gäste über einen sehr ausgeglichenen Kader, bei denen Lukas Quedenbaum bisher 73/17
Saisontore erzielte. Philipp Wäger bringt es bisher auf 61 Feldtore. Auf Seiten des DHK sollte man zudem
aufpassen, Eintracht-Keeper Leon Krka nicht warm zu werfen. Denn nach Paraden ist Krka
Handlungsschnell und trifft bei Sieben gegen sechs Angriffsformationen der Gegner gerne mal direkt aus seinem Wurfkreis zum eigenen Torerfolg. „Wir müssen sehr diszipliniert im Angriff agieren und dürfen uns nur ganz wenige Fehler leisten. Wenn wir dann noch gut in der Abwehr stehen, ist für uns alles drin. Ich
glaube fest daran, dass wir Hildesheim schlagen können und wir werden alles dafür tun“, sagt Magnus kämpferisch vor dem Topspiel gegen das Topteam in Idraetshallen. Jörn Saemann

Stammzellen Registrierung beim DHK Flensborg

Ab 16 Uhr können sich Zuschauer der Partie zwischen dem DHK Flensborg und Eintracht Hildesheim
auf Initiative des DHK und des DKMS per einfachem und kostenlosen Wangenabstrich als
Stammzellenspender vorstellen, beziehungsweise geeignet sein. Nach dem Motto „Vielleicht rettest
Du ein Leben“, soll dort einer potenziellen Spende angewiesenen Personen die nötige Hilfe ermöglicht
werden. Das wäre ein Sieg auf der wichtigsten Ebene – dem Leben.