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Ein Sieg gegen Plauen-Oberlosa bedeutet ein weiteres Jahr 3. Liga Zugehörigkeit  

DHK will den Klassenerhalt perfekt machen  

Der DHK Flensborg fiebert dem Wochenende entgegen. Im Heimspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa kann der angestrebte Klassenerhalt perfekt gemacht werden. „Für Plauen und uns ist es ein ganz wichtiges Spiel. Es geht darum, in der 3. Liga zu blieben. Wir haben es in der eigenen Halle und somit vor den eigenen Zuschauern in der Hand, dieses Ziel zu erreichen. Und wir sind festen Willens, dass zu schaffen“, sagt Magnus vor der Partie gegen den Aufsteiger, die am Samstag (17 Uhr), in heimischen Idraetshallen steigt. Und unser Trainer weiß um die pikante Aufgabe. „Plauen ist ein ganz starker Aufsteiger, eine richtige Männermannschaft. Aber sie haben noch ein bisschen mehr Druck als wir. Sie können den Klassenerhalt auch erreichen, bei einer Niederlage müssten sie aber vielleicht noch zittern“, ergänzt Magnus.

Gäste mit dem überragenden 3. Liga Torjäger Matevz Kunst

Die Tabellensituation bestätigt die Worte unseres Trainers. Denn unsere Mannschaft steht mit 20:34 Punkten auf Rang zehn. Die Sachsen liegen drei Spieltage vor Saisonende mit 18:36 Zählern auf Platz zwölf. Ein Sieg unserer Mannschaft würden vier Punkte Vorsprung bedeuten und aufgrund des direkten Vergleichs der mit 29:28 gewonnen Hinspielpartie zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt perfekt machen. Bei einer Niederlage würden die Gäste nach hinten schauen müssen. Denn auf Rang 13 lauert der Oranienburger HC (16:38 Punkte) und auf dem ersten Abstiegsplatz 14 die HSG Ostsee mit 15:39 Zählern. „Wichtig ist es natürlich, dass wir auf uns schauen. Wenn wir so eine Leidenschaft zeigen wie in Leipzig und gegen Plauen unsere Leistung abrufen, dann sind wir wieder in der Lage das Spiel zu gewinnen. Die Geschlossenheit in Leipzig war ausschlaggebend. Die wollen wir diesmal auf die Platte der Idraetshallen bekommen“, sagt Magnus mit vollem Fokus. Bei den Gästen hat er einige Akteure im Fokus, wobei einer in der 3. Liga Nord-Ost absolut herausragt „Matevz Kunst ist ihr überragender Spieler. Er ist der Kapitän und Kopf der Mannschaft. Er leitet ihr Spiel und ist zudem ihr bester Torschütze“, sagt Magnus über den Slowenen, der in seinem ersten Seniorenjahr sogar im Champions League Kader seines Heimatclubs RK Celje stand. 2024 wechselte er vom österreichischen Zweitligisten Union Leoben nach Sachsen und stiegt mit dem SV 04 Plauen-Oberlosa im vergangenen Sommer in die 3. Liga auf. Das er in der Staffel Nord-Ost das Non plus Ultra ist, beweisen seine imponierenden 216 Tore in 26 Spielen. 197 davon gelangen ihm aus dem Feld. „Er ist stark im Eins gegen eins und auch mit harten Würfen aus der zweiten Reihe. Er kann für Plauen Spiele im Alleingang gewinnen“, sagt unser Trainer adelnd über die Tormaschine unserer Liga. „Er ist einfach ihr Unterschiedsspieler“, fügt Magnus hinzu.

Ausgeglichener Kader der Gäste

Zu Matevz Kunst gesellen sich aber sieben weiter Akteure, die eine beständige Torquote erzielen. Tim Stäglich bringt es auf 68 Treffer. Davon hatte er aber schon fünfzig vor dem Hinspiel erzielt. „Plauen hatte einige verletzte Spieler, dass hat sie ein bisschen zurückgeworfen“, sagt Magnus über die Gäste, die zu Saisonbeginn mit Heimsiegen gegen die Aufstiegsaspiranten Eintracht Hildesheim (28:26) und HC Empor Rostock (35:31) überraschten und die 3. Liga Nord-Ost förmlich „rockten“. Dazu trugen weitere starke und erfahrene Akteure bei. Nach Kunst ist Sebastian Naumann mit 90 Treffern, darunter 36 Strafwürfen, ihr bester Torschütze. Er benötigte dafür 24 Spiele. Roman Becvar ist ebenfalls ein Routinier in Reihen des SV 04 Plauen-Oberlosa. Der Tscheche führte einst als Spielmacher den TuS Nettelstedt-Lübbecke zurück in die Bundesliga und ist ehemaliger tschechischer Nationalspieler, der bei seinen 111 Einsätzen vor allem bei der Europameisterschaft 2018 Stammspieler war. Für die Sachsen erzielte er bisher 85 Tore. Franz Schauer mit 76 Treffern ist ein ebenso konstanter Spieler, wie auch Libor Hanisch. Dieser benötigte für seine bisherigen 60 Tore nur 21 Partien. Es folgt das Duo Teo Jezernik (49/1) und Aleksander Olkowski (44). Die acht genannten Akteure des SV 04 Plauen-Oberlosa sind somit für 688 der bisherigen 830 Saisontore verantwortlich, was für die große Angriffswucht der Gäste spricht. „Plauen wird alles reinwerfen, dass müssen wir auch tun. Wir hatten während der Trainingswoche einige angeschlagene Spieler aufgrund von Krankheiten und Verletzungen. Arv wird leider weiter ausfallen. Doch egal wer spielt, jeder wird bereit sein. Wir wollen den Deckel auf den Klassenerhalt machen und dann sogar noch versuchen, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Denn der Stralsunder HV steht nur einen Punkt vor uns. Wir werden bereit sein und hoffen auf eine volle Idraetshalle, die garatniert ein spannendes 3. Liga Spiel zu sehen bekommt“, sagt Magnus mit voller Motivation und dem Ziel Heimsieg. Jörn Saemann