Kreativität gefragt: DHK weiter dezimiert (Flensborg Avis)

  • Dezember 9, 2016

7096ee96-b032-4278-8160-3f7db12db083Flensburg. »Ich würde nicht sagen, dass wir chancenlos sind, aber es wird sehr schwer«, sagt Matthias Hahn, Trainer des DHK Flensborg, vor dem Auswärtsspiel in der dritten Liga gegen den Oranienburger HC.

 Am Sonnabend ab 18.30 Uhr muss der DHK-Trainer, wie auch im letzten Spiel, kreativ werden, denn die beiden Kreisläufer Malte Jessen und Tobi Wickert-Grossmann fallen weiter aus. Hinzu kommt, dass Lasse Worm beruflich verhindert ist und Torben Ilper aufgrund einer Schwellung im Knie pausieren muss.
 Jannes Timm (Magen-Darm) und Ole Zakrzewski (Bänderriss im Fuß) standen diese Woche wieder ein paar Minuten im Training auf der Platte.
 Ole Zakrzweski braucht noch Zeit

Ob und wie viele Minuten Hahn sie einsetzen wird, weiß er noch nicht: »Jannes hat vielleicht Kraft für ein paar Minuten und Oles Bewegungen sehen noch etwas unrund aus, er braucht noch zwei Wochen bis er wieder der Alte ist. Aber beide können uns bestimmt ein paar Minuten helfen.«

Das Spiel gegen die Oranienburger sieht Hahn dennoch etwas entspannter als das Spiel gegen den Tabellenletzten SV Beckdorf: »Letzte Woche wollte ich unbedingt gewinnen. Deswegen habe ich nicht so viel gewechselt. Dieses Woche sind wir nicht in der Pflicht. Oranienburg spielt eine sehr gute, aggressive Abwehr. Überhaupt sind sie dieses Jahr zu Hause sehr stark.« Er sagt aber auch: »Natürlich treten wir nicht an und wollen verlieren. Ich werde aber dieses Mal die Spielzeit besser verteilen.«
So soll Sjören Tölle dieses Wochenende wieder mehr im Rückraum spielen, dafür Jannis Blumenberg am Kreis Spielanteile in Angriff und Abwehr bekommen. »Auch mit voller Kapelle würde es schwer werden, in Oranienburg zu gewinnen. Die Voraussetzungen sind diese Woche eben alles andere als gut. Aber vielleicht ist das ja unsere Chance. Wenn wir nur wenig Fehler machen und unsere Torhüter gut stehen, haben wir sogar eine Chance«, zeigt sich Hahn vorsichtig optimistisch, denn auf seinen Torhüter Paul Weidner konnte sich der DHK in dieser Saison noch immer verlassen.
Grit Jurack