Hamburger Heimspielwochen gehen weiter (FL-Arena)

  • September 28, 2019

Alexander von Eitzen und der DHK Flensborg erwarten auch im dritten Heimspiel der Saison einen Vertreter aus Hamburg in Idrætshallen. Foto: Sven Geißler

Flensburg. Fast zwei Wochen ohne ein Punktspiel beenden die SdU-Handballer des DHK Flensborg am Sonnabend, wenn ab 17 Uhr der Tabellennachbar vom AMTV Hamburg in Idrætshallen zu Gast sein wird. Eine Pause, die DHK-Trainer Jens Häusler insgesamt nicht ungelegen kam.

»Die Pause hat uns gut getan. Wir konnten kleine Blessuren auskurieren und dem ein oder anderen kränkelnden eine Pause gönnen. Dennoch wurde wieder richtig gut gearbeitet«, so Häusler zufrieden.

Die personelle Herausforderung im Tor des DHK nach der Verletzung von Björn Vogeler-Schibrath bereitet dem DHK-Trainer vorerst noch geringe Sorgen. »Wir werden das mit Bordmitteln lösen und haben mit Lean Leisner ja bereits einen Torhüter im erweiterten Kader. Zudem ist Tim (Wendt/Red.) ja auch da. Da ist mir nicht Bange und jetzt jemanden zu holen macht für uns keinen Sinn«, so Jens Häusler, der bei Björn Vogeler-Schibrath ohnehin nur mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen bei gutem Heilungsverlauf rechnet.
Mit dem AMTV stellt sich dabei im dritten Heimspiel der noch sehr jungen Oberliga-Saison nach der SG HH Nord und dem TV Fischbek der dritte Vertreter aus Hamburg an der Flensburger Förde vor. Ein Vertreter, der für Jens Häusler schwer einzuschätzen ist.
»Ich bin tatsächlich selber gespannt. Da kommt unser Tabellennachbar und wir haben ja schon erleben dürfen, was passiert, wenn wir leichtfertig werden. Deshalb werden wir sicherlich konzentriert zu Werke gehen müssen. Da wird uns eine relativ defensive Abwehr und ein guter Rückraum und Kreis erwarten«, so Häusler, der die vergangenen Trainingseinheiten vornehmlich dazu genutzt hat an der eigenen Defensive zu feilen.
»Unsere Abwehr muss funktionieren und da fehlte noch die letzte Stabilität, daran haben wir weiter gearbeitet. Wir sollten aber auch gegen den AMTV am Ende unsere athletische Überlegenheit ausspielen können«, so Häusler zuversichtlich.
Timo Fleth