Fluch soll ein Ende haben

  • März 17, 2017

Flensburg. Platzt der Knoten? Das ist die große Frage vor dem Drittliga-Heimspiel des DHK Flensborg am Sonnabend (17 Uhr, Idrætshallen) gegen die Gäste der SG VTB Altjührden.

Fans und Handballer des DHK wünschen sich sportlich nichts sehnlicher, als das die mittlerweile ellenlange Durststrecke ein Ende nimmt – und der DHK in die Siegesspur findet. »Der Fluch soll gebrochen werden«, sagt DHK-Cheftrainer Matthias Hahn, der das vor dem Heimspiel des Elften gegen den Zwölften aber eigentlich gar nicht mehr thematisieren will. »Zur Bedeutung des Spiels am Samstag muss ich den Spielern sicherlich nichts sagen. Der Gegner steht unmittelbar hinter uns mit drei Punkten weniger. Der Abstand soll definitiv nicht weniger, sondern größer werden. da werden wir alles dran setzen«, sagt Matthias Hahn über die Mission Heimsieg.

Wie Altjührden zu schlagen ist, weiß der DHK. Am 5. November nahm das SdU-Team beim 35:30-Auswärtssieg beide Punkte mit vom Jadebusen. »Wir haben nicht sonderlich gut gespielt, dort aber letztlich souverän gewonnen. Doch das war eine andere Zeit«, weiß Matthias Hahn, der Altjührden als robuste Mannschaft beschreibt, die zwar keinen Hochgeschwindigkeitshandball spielt, sehr wohl aber routinierte Akteure in ihren Reihen haben. »Beide Mannschaften sind unter Zugzwang. Wir spielen zuhause und haben daher den Heimvorteil und sind sicherlich auch Favorit in diesem Spiel«, sagt Hahn, der hofft, dass es »Klick macht« und der DHK mit einem doppelten Punktgewinn gar nicht erst in den Abstiegsstrudel hinein gerät. Personell kann Matthias Hahn voraussichtlich nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der Trainer berichtete jedoch, dass der Däne Lasse Johannsen zuletzt aufgrund von Knieproblemen nicht trainieren konnte, »ich hoffe aber, dass Lasse am Sonnabend fit ist«, so Hahn. Und er hatte eine Nachricht, die alle DHK-Anhänger sicherlich freuen dürfte. Denn der lange verletzte Torwart Paul Weidner könnte möglicherweise bereits im Spiel gegen Altjührden aufs Parkett zurückkehren. »Paul hat wieder handballspezifisch trainiert und wird vielleicht am Sonnabend schon wieder auf der Bank sitzen. Wenn Andy (Andreas Meyer Ejlersen, Red.) eine Pause braucht, könnte es sogar sein, dass Paul für fünf Minuten im Tor steht«, erklärte Matthias Hahn.

Blick nach vorn

Trotz der Wichtigkeit und Brisanz des bevorstehenden Ligaspiels am Sonnabend, macht der ehemalige Weltklasse-Kreisläufer längst nicht alles an diesen 60 Minuten fest. »Danach geht es zu Werder. Das ist ebenfalls ein wichtiges Spiel bei dem wir zum einen noch etwas gutmachen wollen, und zum anderen gewinnen müssen, um von den Abstiegsplätzen weiter wegzukommen«, sagt Hahn mit Blick auf das dann folgende Auswärtsspiel am 25. März beim HV Grün-Weiß Werder, der dem DHK beim 24:24-Remis in Idrætshallen einen Punkt abluchste.

Bericht FL-ARENA