Fischbek nur ein Fischhappen für den DHK (FL-Arena)

  • September 15, 2019

Tobias Wickert-Grossmann hatte viel Platz am Kreis und nutzte diesen für sieben Treffer. Foto: Sven Geißler

Flensburg. Der TV Fischbek wurde am Ende nicht mehr als ein Fischhappen für die Oberliga-Handballer des DHK Flensborg. Mit viel Tempo und einer aggressiven Abwehr zogen die Gastgeber den Hamburgern schnell den Zahn und feierten am Ende einen auch in der Höhe verdienten 36:25-Sieg.

Zu Beginn schienen sich die Befürchtungen von DHK-Trainer Jens Häusler noch zu bestätigen. Ließ sich der TV Fischbek mit geduldig vorgetragenen Angriffen doch nicht abschütteln. Doch mit jeder Minute mehr an Spielzeit im ersten Durchgang steigerte sich die Deckung der SdU-Handballer und die Kontermaschine lief auf Hochtouren.

Nach einer Viertelstunde war der Vorsprung des DHK bereits auf vier Treffer angewachsen und die eingeschlagene Richtung sollte beibehalten werden. Der TV machte sich zudem das Leben auch selber schwer und handelte sich bereits in der ersten Halbzeit sechs Zeitstrafen ein. Eine Einladung die die Hausherren bis zum 20:10-Pausenstand weidlich nutzten.
Die Gäste versuchten sich im  zweiten Durchgang kurzfristig mit einer Manndeckung und anderen Deckungsformationen, aber auch solche Maßnahmen fruchteten an diesem späten Nachmittag nicht gegen weiter fokussiert aufspielende Gastgeber.
Im weiteren Verlauf plätscherte die Partie bis zum Ende hin. Der DHK hatte aber mit dem 36:25-Sieg erfolgreich Rehabilitation nach der Pleite in der Vorwoche in Westerrönfeld betrieben und den eigenen Fans gezeigt, wofür die SdU-Handballer in dieser Spielzeit stehen wollen.
Einziger Wermutstropfen war die Knieverletzung von DHK-Keeper Björn Vogeler-Schibrath, der in der letzten Spielminute vom Feld getragen werden musste.
 
Timo Fleth