Die Geschichte des DHK im DHB-Pokal

  • August 15, 2015

Der Amateurpokalsieger hat auch schon reichlich Erfahrung bei den Profis.

Essen/Flensburg. Wenn die Drittliga-Handballer des DHK Flensborg am

Sonnabend (16.30 Uhr) bei TuSEM Essen zum Erstrunden-Final4 antreten,

ist es nicht der erste Auftritt des SdU Klubs im DHB-Pokal.

Zuletzt waren die Flensburger 2010 dabei, verloren in der 1. Runde allerdings

deutlich mit 19:42 gegen Empor Rostock. In der Saison 2006/07 gab es in der 2. Runde sogar ein

Stadtduell gegen den großen Bruder SG Flensburg-Handewitt. Damals unterlag der DHK mit 22:39.

»Das war für mich persönlich das größte Ereignis im Pokal. Ich war unser bester Torschütze und habe vor

über 1000 Zuschauern in der ausverkauften Idrætshallen gegen Jan Holpert fünf Tore erzielt«, erinnert

sich Peter Stotz. Der heutige DHKGeschäftsführer spielte damals noch am Kreis beim DHK.

Auch 2002/03 führte das Los die beiden Nachbarn zusammen. In der ersten Runde gewann der DHK seinerzeit

25:19 gegen die SG Remscheid und scheiterte später mit 18:42.

Neben DHK-Coach Matthias Hahn verfügen auch etliche Akteure der Mannschaft über reichlich Pokal-Erfahrung.

So haben beispielsweise Matthias Hinrichsen, Sjören Tölle, Malte Jessen und vor allem TimoBrüne

mit der HSG Tarp-Wanderup gleich mehrfach am DHB-Pokal teilgenommen.

An einige Höhepunkte erinnert sich Brüne gerne zurück.

»Da wäre mein erstes Männerspiel in dem ich auch gleich ein Tor gemacht habe«, so Brüne, der damals

als 17-Jähriger im Pokal bei Balingen (seinerzeit 2. Liga) mit ran durfte. Tarp gewann und stieß bis ins Viertelfinale vor.

Dort war gegen den SC Magdeburg Schluss, aber Brüne schenkte einem gewissen Johannes Bitter fünf Stück ein.

Gegen Bitter ging es einige Jahre später noch einmal.

In der Flens-Arena spielten Brüne und die Tarper Wölfe vor 2000 Besuchern gegen den HSV. Insgesamt

blickt Brüne auf 20 Pokalpartien zurück und wird von dieser Erfahrung genau wie der Rest des Teams

am Sonnabend zehren können.

 

Ruwen Möller