DHK-Spieler Ole Zakrzewski ist Beachhandball-Pokalsieger

  • Juni 23, 2015
Spannende Spiele am Ostseestrand (Quelle: sh:z)
Beachhandball in Holnis: „Team Sonne“, „Tripple D“, „1. HC Dynamo Tresen“ und „BHC Dynamo Reinwerk“ gewinnen die Pokale
Glücksburg

Pünktlich zum zweiten BeachhandballPokal des Handballverbandes SchleswigHolstein (HVSH) schien am Ostseestrand von Holnis die Sonne. Bei angenehmen Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad boten die insgesamt 26 Mannschaften unterhaltsame und spannende Spiele. Dabei gab es neben einer Frauen- und Männerkonkurrenz auch ein MixedTurnier. Zudem gab es eine unter der Schirmherrschaft des HVSH ins Leben gerufene Spielrunde der Special Olympics, bei der Teilnehmerinnen- und Teilnehmer mit Handicap ihr HandballKönnen im StrandSand zeigten. Am Ende hatte das Team Sonne knapp die Nase vor Team Strand vorne.

Auch die TeamNamen in den anderen Turnieren unterstrichen, dass bei den zweiten offenen Landesmeisterschaften der Spaß und die Freude am Beachhandball im Vordergrund stand. Insgesamt sorgten alle vier Turniere für Abwechslung und spektakuläre Aktionen und verliefen trotz des zu erwartenden sportlichen Ehrgeizes bemerkenswert fair. Das MixedTurnier wurde in einer Punktrunde gespielt, so dass jedes Tor wichtig sein konnte. Am Ende fuhr das Team von „Tripple D“ aus Wanderup den Turniersieg vor den „Angelner Strandperlen“ und „Hollo Bollo“ aus dem Raum Rendsburg ein.

Bei den Frauen und Männern wurde nach der Vorrunde ein Halbfinale und Finale gespielt. In diesen beiden Turnieren standen zum Teil erfahrene Spielerinnen und Spieler in den Mannschaften. So lief das Team des „1. HC Dynamo Tresen“ mit einigen AJugendspielerinnen der HSG Handewitt/Nord Harrislee auf, die in der vergangenen Saison auch schon DrittligaLuft geschnuppert hatten. Sie behielten im Finale gegen die „Flow Riders“ die Oberhand. Nach einer engen ersten Halbzeit, die der 1. HC mit 19:18 gewann, ging auch der zweite Durchgang mit 14:9 an das spielstarke Team, das sich mit 33:27 den Turniersieg sicherte.

Das Herrenfinale verlief ebenfalls hoch spannend. Nachdem Vorjahressieger „Sandfüchse Tetenhusen“, mit ehemaligen Regional- und Oberligaspielern gespickt, im Halbfinale gegen den „BHC Dynamo Reinwerk II“ die Oberhand behalten hatte, ging es im Endspiel gegen deren „erste“ Mannschaft. Diese lief mit Spielern der HSG Schönkirchen/Mönkeberg, der HSG TarpWanderup und des DHK Flensburg sowie des benachbarten dänischen Erstligisten Sønderjysk Elitesport auf. „Das wird richtig schwer. Wir haben zweimal gegen sie gespielt und je einmal gewonnen und verloren“, wusste Bodo Wolf von den „Sandfüchsen“, der zu Beginn der 1990er Jahre für die SG FlensburgHandewitt II gespielt hatte, um die schwere FinalAufgabe. Die jungen Spieler des Kontrahenten starteten gegen die erfahrenen Recken gut ins Spiel und gewannen die erste Halbzeit mit 13:9. Im zweiten Durchgang zeigten die Routiniers aus dem Rendsburger Raum ihre Stärke und entschieden diesen knapp mit 9:8 für sich. So gab es PenaltyWerfen. Ein Mitspieler schickte den Schützen mit einem langen Pass auf die „Reise“ und dieser musste den gegnerischen Torhüter bezwingen. Ein Dreher um die eigene Achse und ein KempaTrick wurden dabei ebenfalls mit zwei Treffern belohnt. Am Ende sicherte sich der „BHC Dynamo Reinwerk“ knapp, aber insgesamt verdient mit 5:2 im spannenden und spektakulären ShootOut den Turniersieg gegen den Titelverteidiger. „Ich bin Oberligameister geworden, habe den AmateurPokal geholt und jetzt auch noch den BeachhandballPokal. Jetzt habe ich alles gewonnen“, freute sich DHKRückraumspieler Ole Zakrzewski mit einem Augenzwinkern über sein persönliches Triple.

Ein positives Fazit zog die HVSHReferentin für Beachhandball, Katharina Pohle: „Wir haben gegenüber der ersten Auflage des Turniers einen großzügigeren Zeitplan gewählt und konnten es somit entspannter gestalten. Außerdem sind wir sehr froh, dass wir so viele Schiedsrichter zur Verfügung hatten. Hervorzuheben ist, dass der Umgang der Spielerinnen- und Spieler miteinander gut und fair war. Und dazu waren vor allem die Finalspiele hochklassig.“

jös