DHK schnupperte an der Stier-Sensation (FLA v. 17.12.18)

  • Dezember 16, 2018
Die SdU-Handballer des DHK Flensborg konnten die Mecklenburger Stiere Schwerin am Ende nicht erlegen.

Flensburg. Die Handballer des DHK Flensborg konnten die Stiere aus Schwerin zwar mächtig ärgern, mussten die Heimreise dennoch ohne Punkte antreten. Am Ende eines starken Auftritts der SdU-Handballer stand eine 34:39-Niederlage und weiterhin der letzte Tabellenplatz der 3. Liga Nord zu Buche.

»Ich stehe nach der Partie mit einer Mischung aus Kompliment für die herausragende kämpferische Leistung, aber auch mit dem leichten Ärger über die einfachen Fehler. Unter dem Strich haben die Jungs aber wieder alles gegeben«, so DHK-Trainer Jens Häusler, der einmal mehr nur neun Spieler zur Verfügung hatte und ohne jeglichen Linkshänder auskommen musste.

Dabei hatten die Gäste dem Favoriten bis zum 12:12 in der 20. Minute mehr als nur Paroli geboten und auch beim 17:19-Rückstand zur Pause lag die Überraschung noch absolut in Reichweite.

»Wir machen dann zu Beginn der zweiten Halbzeit ein paar doofe Fehler, die eine im Rahmen der Möglichkeit liegende Sensation zunichte machen. Da sind wir in einigen Situationen zu überhastet gewesen und dem daraus resultierenden Rückstand bis zum Ende hinterhergelaufen«, so Häusler, der Möglichkeit hinterhertrauernd.

Dennoch kämpften die SdU-Handballer, bei denen überraschend Kapitän Tjark Desler nach Verletzung wieder zur Verfügung stand, vorbildlich, und auch an der Torhüterleistung hat es für den DHK-Trainer nicht gelegen. »Tim Wendt hat eine richtig gute Leistung gezeigt, auch wenn sich das bei 39 Gegentoren merkwürdig anhört«, so Jens Häusler, der mit etwas Abstand sich auch mehr über die Leistung freuen können wird.

Viel Zeit zum Ausbessern der Problemstellen bleibt dem DHK Flensborg allerdings nicht, denn schon am kommenden Donnerstag steht mit dem VfL Potsdam der letzte Gegner des Jahres auf der Matte in der Idrætshalle, wo um 20 Uhr der Anpfiff zum Jahresausklang ertönt.

SV Mecklenburger Stiere Schwerin: Kominek, Heimann – Mark Mathias Pedersen 5/1, Grämke, Prothmann 1, Weßeling 6, Barten 4, Zufelde 6, Aust 3, Morten Joakim Pedersen 3, Passias 3, Krutzky, Pärt 6, Leu 2.

DHK Flensborg: Wendt, Basenau – Heinker, Jessen 3, Wickert-Grossmann 4, von Eitzen 4, Ejmar, Tölle 11/2, Zinndorff 3, Desler 4, Skaaning Linnebjerg 5.

Zeitstrafen: 4:2.

Siebenmeter: 1:2.

Schiedsrichter: Dennis Eulner/Mauritz Möller.

Zuschauer: 1137.