DHK-Dämpfer beim TSV Kronshagen (FLA v. 02.03.20)

  • März 1, 2020
Die Serie der SdU-Handballer des DHK Flensborg ist gerissen. Zu viele Fehler kosteten mögliche Punkte beim TSV Kronshagen.

Kronshagen. Das reichte einfach nicht. Am Ende stand eine 34:36-Niederlage für den DHK Flensborg in der Handball-Oberliga beim TSV Kronshagen zu Buche. Eine Niederlage, die für DHK-Trainer Kai Nielsen vollkommen unnötig war. Nicht nur schob sich Kronshagen an den SdU-Handballern in der Tabelle vorbei auf Platz fünf, auch die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage war gerissen.

»Wir sind natürlich total enttäuscht. Insgesamt haben zu viele Spieler nicht ihre Leistung abgerufen. 36 Gegentore sind viel zu viel und zeigen, dass wir in der Abwehr nicht gut genug waren. Die Summe der Fehler war schlussendlich zu groß«, so Nielsen.

Dabei kam der DHK gut in die Partie und bestimmte mit einer überraschenden 3:2:1-Deckung das Geschehen zu Beginn. Erst durch eine Zeitstrafe verloren die SdU-Handballer den Faden und die bis dahin fast abgemeldeten Gastgeber kamen zurück in die Partie.

»Wir ermöglichen Kronshagen im Grunde die Rückkehr ins Spiel, mit den Unmengen an Fehlern«, so der DHK-Trainer, der mitansehen musste, wie der Vorsprung schmolz und nur mit einer 18:14-Führung die Seiten gewechselt wurden. Doch es sollte noch schlimmer für die Flensburger kommen.

»Nach der Pause haben wir überhaupt keinen Rhythmus mehr gefunden. Wir haben viel zu viele risikobehaftete Entscheidungen getroffen, die größtenteils in die Hose gegangen sind«, so Kai Nielsen, der trotz aller Kritik seine Mannschaft nicht gänzlich auseinanderfallen sah. So gingen die SdU-Handballer gut zwei Minuten vor dem Ende durch den Treffer von Marco Boyschau nochmal mit 33:32 in Führung. Doch ein hanebüchener Fehlpass im Spiel sieben gegen sechs und eine verpasste Chance drehten das Spiel erneut zu Gunsten der Heimmannschaft, die sich am Ende über den 36:34-Sieg, zwei Punkte und Tabellenplatz fünf freuen durfte.

»Zu viele Spieler waren ohne Form und die Abwehr hat mit 36 Gegentoren nicht wie gewohnt funktioniert. Dabei war nicht der Ausfall von Tobias Wickert-Grossmann nicht entscheidend, sondern die letzten fehlenden Prozentpunkte bei jedem einzelnen. Kämpferisch kann man aber der Mannschaft grundsätzlich nichts vorwerfen. Ich hoffe wir werden unsere Lehren daraus ziehen und die zwei Wochen Pause gut nutzen«, so Kai Nielsen um Zuversicht bemüht.

TSV Kronshagen: Kumnick, Kröhnert – M. Fischer 8, J. Fischer 4/1, Klatt, Ehlers, Christ 5, Jacobs 1, Schawaller 2, Sonnenrein, Hoppe 5/3, Harder 7, Görlach 3, Grage 1.

DHK Flensborg: Wendt, Vogeler-Schibrath – de Bruin 1, Zinndorff 6, Honig 1, Desler 5, Blumenberg 2, Krüger 11/6, von Eitzen 3, Bandemer, Wenske 3, Boyschau 2.

Zeitstrafen: 3:5

Siebenmeter: 5:8.

Schiedsrichter: Steffen Bahr/Julius Buldmann.

Zuschauer: 120.