Der DHK will den nächsten Baustein setzen (FLA v. 31.01.20)

  • Januar 31, 2020
Der DHK Flensborg erwartet am Sonnabend (17 Uhr) den FC St. Pauli in Idrætshallen. Trainer Kai Nielsen sieht sein Team grundsätzlich auf einem guten Weg und will diesen weitergehen.

Flensburg. Mit 35:18 gewann der DHK Flensborg in der Hinrunde beim FC St. Pauli und es war so etwas wie der Brustlöser. Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Jens Häusler spielte die Mannschaft wie ausgewechselt. Danach folgten fünf Siege und fünf Niederlagen – eine ausgeglichene Bilanz.

Mittlerweile steht Kai Nielsen an der Seitenlinie des SdU-Teams und findet, dass die Mannschaft »auf einem guten Weg« sei.

»Die Niederlage gegen Westerrönfeld war schon enttäuschend und ich habe da durch eine schlechte Trainerleistung meinen Teil dazu beigetragen«, so Nielsen. Vor 14 Tagen unterlag seine Mannschaft in eigener Halle mit 30:37 und zeigte dabei eine erschreckend schwache Leistung. »Vielleicht gehört das zu einer Entwicklung dazu. Ich habe mir danach trotzdem keine Sorgen gemacht und fühlte mich nicht aus der Bahn geworfen. Ich hatte eher das Gefühl, dass wir gestärkt aus der Pleite hervorgegangen sind«, sagte der Trainer, den außerdem sein erstes Match mit der 24:25-Niederlage gegen den THW Kiel II ärgert. »Da habe ich auch eine Mitschuld«, erinnerte sich Nielsen an die Schlussminute, in der sein Team ein sicher geglaubtes Remis mit seiner Sieben-gegen-sechs-Taktik noch aus der Hand gab.

Doch vor einer Woche gab es ein klares 36:20 beim TV Fischbek und auch dank der Leistung dort sowie in der Trainingswoche findet Nielsen, sei sein Team »jetzt stabiler als vor der Westerrönfeld-Begegnung«. Er weiß, dass seine Spieler dies nun erst »zeigen müssen«, aber der Coach ist guter Dinge.

Leicht angeschlagen

»Ganz offensichtlich haben wir die Pleite in positiv Energie umwandeln können«, erklärte Nielsen, der mit seinen Mannen nun »den nächsten Baustein setzen will«.

Dazu zählt auch, dass zwar weiter Tempo-Handball gespielt, dabei das Risiko aber nach Möglichkeit minimiert wird. »Alles für die eigene Stabilität«, so Nielsen, der davon ausgeht, dass der leicht angeschlagenen Jannis Blumenberg ebenso zur Verfügung steht, wie einige von Erkältung geplagte Teamkollegen.