DHK will in Hamburg-Barmbek gewinnen
Der DHK Flensborg hat in der noch jungen Saison der 3. Liga Nord-Ost seine erste Niederlage hinnehmen Der DHK Flensborg hat nach zwei Niederlagen in Folge Nachholbedarf in der 3. Liga Nord-Ost. „Wir fahren nach Hamburg-Barmbek und wollen die zwei wichtigen Punkte. Dafür müssen wir 110 Prozent Bereitschaft zeigen und eine konzentrierte Leistung abrufen“, sagt unser Trainer Magnus vor dem Spiel am Samstag (18.30 Uhr), in der Halle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums in Hamburg. „Barmbek ist ein Aufsteiger, der gekommen ist um zu bleiben. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon sehr lange zusammenspielt“, ergänzt Magnus und warnt somit vor den Gastgebern. Denn der 1984 aus verschiedenen Hamburger Handballclubs gegründete Verein feierte zum fünften Mal in den vergangenen acht Jahren den Sprung in die 3. Liga. Nachdem 2022 der letztmalige Abstieg besiegelt war, will die Handball Gemeinschaft sich endlich in der Nord-Ost Staffel etablieren.
Topleistung in Oranienburg als Maßstab
„Barmbek ist kein normaler Aufsteiger. Sie sind sehr eingespielt und wollen nach vier Niederlagen ihre ersten Punkte. Wir wollen sie aber auf Distanz halten und selbst gewinnen. Deshalb müssen wir nach einer guten Trainingswoche voll da sein und an unsere tolle Leistung aus dem Oranienburg Spiel anknüpfen, wo wir unseren Matchplan eingehalten haben“, sagt Magnus und nimmt den 30:24 Erfolg bei den Berlinern als Maßstab. In der Partie vor drei Wochen hatte unser DHK den Grundstein mit einer überragenden Abwehrleistung gelegt. „Das müssen wir wieder hinbekommen. Dazu ist eine diszipliniertes Auftreten vonnöten“, unterstreicht Magnus, dass die richtige Einstellung gefordert ist. „Jedes Spiel in der 3. Liga ist sehr eng, dass erwarte ich auch am Samstag wieder“, sagt unser Trainer, der eine ausgeglichene und starke Gastgebermannschaft erwartet.
Spielmacher Behncke als Kopf der Mannschaft
„Hamburg-Barmbek hat nur in Braunschweig eine hohe Niederlage kassiert. Aber das kann bei diesem Gegner passieren“, sagt Magnus, der mit unserer Mannschaft vor zwei Wochen ebenfalls diese bittere Erfahrung sammeln musste. So nimmt er auch zwei andere Partien der Hanseaten als Maßstab. Bei den Niederlagen in Stralsund und gegen Oranienburg hat Barmbek über eine dreiviertel Stunde sehr gut gespielt und sie hatten ihre Möglichkeiten. Erst am Schluss haben sie verloren“, sagt Magnus über das 29:34 am Strelasund und das 30:36 daheim gegen den OHC. Und so warnt unser Coach vor den Leistungsträgern der Gastgeber. „Tim Geyer im linken Rückraum ist eine starker Schütze und geht mit sehr viel Dynamik in Eins gegen eins Situationen. Mit Ben Behncke haben sie einen überragenden Mittelmann. Er wurde bei der SG Flensburg-Handewitt ausgebildet und ist für mich der Kopf der Mannschaft“, sagt Magnus über das gefährliche Duo aus der zweiten Reihe. Geyer ist mit 25 Treffern bester Schütze der HG und steht damit in der Torschützenliste der 3. Liga Nord-Ost auf einem starken sechsten Rang. „Im rechten Rückraum ist zudem Timon Kaminski ein erfahrener Spieler, der lange in Barmbek ist. Genauso wie sein Bruder Justin, der auf der Rechtsaußenposition sehr gefährlich ist. Auf diesem Flügel sind sie sehr gut besetzt, denn dort ist auch Lars Düsterhöft sehr stark im Abschluss“, sagt Magnus. Düserhöft ist zudem von der 7-Meter Marke zuverlässig. Mit 19 Treffern ist er der zweitbeste Barmbeker Torschütze.
Breiter Kader auf beiden Seiten
„Auch am Kreis haben sie drei großgewachsene Leistungsträger. Da müssen wir bereit sein“, ist unser Trainer auch von der Position aus der Nahwurfzone gewarnt. Da bringt es Arne Eschweiler schon auf zwölf satte Tore. Auch Ben Behncke kommt auf diese Quote. Im Kader der HG Hamburg-Barmbek stehen laut Vereinshomepage zudem mit Rückraumspieler Jannes Timm und Torhüter Bendiks Asmuss zwei ehemalige DHK Spieler. So trifft ein breiter Kader der Gastgeber auf einen ebenfalls breiten DHK-Kader. „Wir sind sehr gut aufgestellt. Im Spiel gilt es, die Fehler zu minimieren, an unsere Stärken zu glauben und diese umzusetzen. Wir müssen nicht so viel auf die Anzeigetafel gucken, sondern unser Spiel durchziehen. Mit einer geschlossenen Leistung, wie es unsere Werte beim DHK sind, können wir das Spiel dann auch gewinnen. Wenn wir Barmbek bei Null Punkten lassen und auf Distanz halten, wollen wir uns mit fünf Punkten in der Tabelle wieder weiter nach oben abzusetzen“, sagt Magnus zur ganz klaren Zielsetzung unseres DHK. Jörn Saemann
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