Abrutschen in den Tabellenkeller vermeiden (FLA v. 12.10.2018)

  • Oktober 11, 2018

Flensburg. Die SdU-Handballer des DHK Flensborg stehen vor einer ungewohnten Situation. Am Sonnabend ab 17 Uhr geht der DHK zum ersten Mal in der laufenden Saison in der 3. Liga als kleiner Favorit auf die Platte wenn der Tabellenletzte vom SV Anhalt Bernburg zu Gast in der Idrætshalle ist. Als Favorit sieht sich DHK-Trainer Jens Häusler allerdings nicht, wenngleich auch der Übungsleiter des SdU-Vereins den größeren Druck nicht von der Hand weist.
»Wir haben schon ein wenig den Druck gewinnen zu müssen. Wir können das Polster vergrößern oder aber Bernburg schließt auf. Das Abrutschen wollen wir in jedem Fall vermeiden, aber die Tabelle trügt auch etwas«, so Häusler vor der wirklichen Leistungsfähigkeit der Gäste warnend: »Bernburg hat schon einige Spiele gegen die Favoriten hinter sich gebracht und bis zur Halbzeit immer mitgehalten.«
Ein ansehnliches Spiel erwartet Jens Häusler gegen die kampfstarken Gäste allerdings nicht. »Einen Schönheitspreis wird es vermutlich nicht geben. Bernburg steht mit dem Rücken zur Wand und wird neben der Kampfkraft auch die robuste Abwehr ins Spiel bringen. Wir werden sie wohl niederkämpfen müssen. Die sich bietenden Räume in der offensiven 6:0-Deckung gilt es für uns aber zu nutzen«, so der DHK-Trainer. Dabei helfen soll die Aufarbeitung der Fehler aus dem Rostockspiel.
»Wir haben lange zusammengesessen und deutlich über die Fehler gesprochen. Das war konstruktiv und hatte hoffentlich eine befreiende Wirkung«, so Häusler zuversichtlich die Fehler behoben zu haben. Die Personalsituation hingegen hat sich beim DHK im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. So werden Johannes Krüger und Leon Wenske fehlen und auch der Einsatz von Sjören Tölle geht nur wohldosiert. Dennoch bleibt Häusler Optimist und kämpferisch.
»Wir wollen unsere gute Heimbilanz wahren und gerne weiter ausbauen. Ich habe immer gesagt, dass wir die entsprechende Spielfähigkeit erst im Oktober erreichen. Den haben wir jetzt und jetzt müssen und werden wir das nachweisen«, so Jens Häusler zuversichtlich. Timo Fleth