Stiere nehmen DHK Flensburg auf die Hörner

  • Oktober 10, 2017

Das tat weh: Acht Tage nach dem überzeugenden 35:26 gegen den HSV Hannover mussten die Drittliga-Handballer des DHK Flensburg am Sonntag einen herben Rückschlag hinnehmen.
Mit einer 22:32 (10:14)-Pleite im Gepäck kehrte die Mannschaft von Torben Walluks vom Gastspiel bei den Mecklenburger Stieren Schwerin zurück. Dabei enttäuschten die Fördestädter vor allem in der zweiten Halbzeit.

„Alles was wir gegen den HSV Hannover richtig gemacht haben, lief überhaupt nicht. Wir sind alle etwas ratlos und müssen das beim Training noch einmal aufarbeiten“, so der enttäuschte DHK-Trainer Torben Walluks.Denn der erste Durchgang hatte aufgrund der kämpferischen Leistung noch zu Hoffnungen Anlass gegeben. Nach einem 2:5-Fehlstart nach fünf Minuten minimierte der DHK zunächst seine Fehlerquote und verkürzte Mitte des ersten Durchgangs auf 7:8. Mit 10:14 ging es in die Kabinen.

„Bis zur Halbzeit war ja noch nichts Schlimmes passiert und wir sind nicht in Panik geraten. Wir wollten ruhig spielen“, so Torben Walluks, der mit Hoffnung in die zweite Halbzeit ging. Doch diese schwanden nach dem 11:15 und bei eigener Überzahl schnell. Denn der DHK kassierte ein Gegentor, vergab einen Siebenmeter und agierte fortan noch fahriger. Technische Fehler und daraus resultierende Ballverluste führten acht Minuten nach dem Wechsel zu einem 11:19-Rückstand.

Dabei fehlte der Deckung der Flensburger die nötige Kompaktheit. Auch nach einer Auszeit gab es nur ein kurzfristiges Strohfeuer und mit 15:21 (42.) eine leichte Resultatverbesserung.

Doch gegen die defensive Schweriner Abwehr hielt die katastrophale Vorstellung in der zweiten Halbzeit an. Nach weiteren schwachen Abschlüssen und fünf Minuten ohne Tor hieß es 15:25. Vier Minuten vor dem Abpfiff war beim 18:31 der höchste DHK-Rückstand zu verzeichnen, danach gelang zumindest noch etwas Ergebniskosmetik.

DHK Flensburg: Weidner, Basenau – Zakrzewski (4), Jessen (3), Sören Pedersen (2/1), Brüne, Wickert-Grossmann (1), Jochimsen (5), Timm (3/2), Ejmar (1), Johannsen, Tölle (1), Desler (2).

Bericht Flensburger Tageblatt