DHK geht geschwächt in das „Vier-Punkte-Spiel“ (sh:z)

  • Februar 23, 2018

Flensburger Drittliga-Handballer heute gegen Empor Rostock mit Ex-SG-Coach Till Wiechers

Die Drittliga-Handballer von DHK Flensburg gehören zu den Mannschaften, die an jedem Spieltag den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen müssen. Mit 15:25 Punkten steht die Mannschaft von Torben Walluks auf dem trügerischen zehnten Rang – der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz 14, den der MTV Braunschweig mit 11:25 Zählern belegt, beträgt gerade einmal vier Punkte.

Dementsprechend motiviert geht der DHK-Trainer in das heutige Heimspiel (20 Uhr, Idrætshalle) gegen den direkten Konkurrenten HC Empor Rostock. „Wir wissen, dass wir unter Druck stehen und sind uns der schwierigen Aufgabe gegen Rostock bewusst“, so Walluks. Denn die Partie gegen den Zweitliga-Absteiger, der mit 12:24 Zählern auf Rang 13 liegt, ist ein so genanntes „Vier-Punkte-Spiel“.

Bei den Mecklenburgern sitzt ein sehr guter Bekannter auf der Bank. Trainer Till Wiechers war fünf Jahre lang für das SG-Junior-Team zuständig und hatte es häufig mit DHK zu tun. Walluks rechnet mit einem variabel spielenden Gegner. „Till hat aus seiner SG-Zeit natürlich eine große Verbundenheit zum Norden und wird sicherlich besonders motiviert sein. Er hat in der Abwehr immer wieder viele Varianten parat. Ob 6:0, 5:1, oder 3:3, ich rechne mit allen Formationen. Vorne lässt er jetzt zumeist normal und mit sechs Spielern angreifen. Aber wir sind auch darauf vorbereitet, dass er den Torwart herausnimmt und mit sieben Feldspielern agiert. Rostock ist eine Wundertüte“, so Walluks, der um die taktische Vielseitigkeit seines Gegenüber weiß.

Dem will er seine hoch motivierte Mannschaft gegenüberstellen, die mit dem Wissen um die Wichtigkeit eines Erfolges ins Spiel geht. „Gegen Rostock geht es gegen einen direkten Konkurrenten. Angesichts unseres Restprogramms gegen weitere Tabellennachbarn, aber auch Spitzenteams, müssen wir ein paar Prozent mehr herausholen und eine optimale Leistung bringen“, so der DHK-Trainer. Dabei stehen hinter drei Spielern große Fragezeichen. „Ole Zakrzewski ist ebenso angeschlagen wie Tobias Wickert-Grossmann und Jannis Blumenberg. Sie waren während der Woche wegen grippaler Infekte krankgeschrieben. Das sind alles andere als gute Voraussetzungen. Wir müssen abwarten, ob sie zur Verfügung stehen“, hofft der Flensburger Trainer auf die rechtzeitige Rückkehr des Trios in den Kader. „Ansonsten müssen wir einen Plan B in der Tasche haben, denn wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, so Walluks. jös

FOTO: Einsatz fraglich: Ole Zakrzewski fehlte im Training wegen eines grippalen Infektes.staudt